03—Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst


Schwerpunkt Renate Holzinger 

Der Begriff „Lebenskunst“ ist ein philosophischer Begriff, dessen Geschichte bis in die Antike zurückreicht. Die philosophische Lebenskunst steht für das Bemühen um eine bewusste Lebensführung, ein Bemühen, das sich in der Sorge um sich und das eigene Leben ausdrückt. Es beginnt mit einem Innehalten und Nachdenken über die Grundlagen und möglichen Formen eines bewusst geführten Lebens: Wie will ich eigentlich leben? Was halte ich für wichtig? Was kann ich über mich herausfinden, um mein Leben bewusster führen zu können? Was will ich insgesamt in meinem Leben? Wie kann ich werden, was ich sein kann?

Fragen an das eigene Leben und die Klärung persönlicher Lebensfragen können neue Möglichkeiten der Lebensführung aufzeigen, eine eigene Wahl ermöglichen und damit letztlich neue Handlungsspielräume eröffnen. Diese überlegte Wahl ist eine der grundlegendsten Aspekte jeder Lebenskunst, die sich in der bewussten Lebensgestaltung realisiert. Daraus folgt nicht, dass immer und unter allen Umständen frei gewählt werden kann. Aber selbst im Bereich dessen, was hinzunehmen ist, kann eine Wahl über die Art und Weise getroffen werden, wie dennoch mit dieser Situation umzugehen ist.

„Gestalte dein Leben so, daß es bejahenswert ist.“ (W. Schmid) Dieser grundlegende Imperativ der Lebenskunst könnte den Kompass darstellen, an dem das eigene Leben von Zeit zu Zeit neu ausgerichtet wird. Die Grundlage dafür bildet eine individuell entwickelte Praxis der Selbstsorge, bei deren Entfaltung ich Sie methodisch begleiten kann.


„Versäume also das ja nicht, sondern strenge dich vielmehr an, auf dich selbst achtzugeben.“


Sokrates

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